18 dumme Fragen zu Venedig – klug beantwortet

Kann ich in Venedig Auto fahren? Warum singen Gondolieri dauernd, was verdienen sie – und kann ich auch einer werden? All das bin ich schon gefragt worden. Daher kommen jetzt die Antworten.

Kann ich in Venedig Auto fahren?

Ja, durchaus. Bis zur Piazzale Roma führen die Straßen, dort warten dann Parkhäuser. Auch auf den vorgelagerten Inseln Lido und Pellestrina rollt der Autoverkehr. Wer dorthin will, kann Fähren nehmen, beispielsweise von Tronchetto, nicht weit von der Piazzale Roma, oder von Cavallino. In jenem Venedig, das wir meinen, wenn wir Venedig sagen, sind Autos nicht verboten – das Autofahren ist so unmöglich, dass eine Vorschrift gar nicht nötig ist.

Was ist mit dem Fahrrad?

Im Ortskern (also in dem oben erwähnten Venedig) streng untersagt – übrigens nicht nur das Fahren, sondern auch das Schieben, was wohl weltweit einmalig ist. Allerdings gibt es tatsächlich Radwege, etwa auf dem Lido, aber auch auf Pellestrina, die bei Radlern sehr beliebt sind. Radurlaub in Venedig ist also durchaus möglich. Es gibt sogar eine Bike-Sharing-App. Wer per Rad nach Venedig kommt (es gibt ja Fernradwege) und in die Altstadt will, lässt es am besten schon in Mestre stehen. Der Bike-Parkplatz ist gleich beim Bahnhof.

Kann ich auf dem Canal Grande segeln?

Habt ihr die Lizenz zum Töten? Dann ja: Für den James-Bond-Film »Casino Royale« verfrachtete man unter großem Aufwand eine Spirit-Yacht auf den Canal Grande, auf dem 007 alias Daniel Craig von dem Aussteigen träumen durfte. Angeblich war es das erste Segelschiff seit 300 Jahren auf dem Canal.

Dass ein Segelboot in und um Venedig generell eine dumme Idee ist, liegt nicht nur an den Brücken, sondern auch an dem Aufbau (besser: dem Unterbau) moderner Rümpfe: Die Kielbombe würde in den seichten Kanälen schnell auf dem Grund schleifen.

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Die Gondeln und andere Bootsformen sind für die flachen Kanäle ideal.

Und wieso überhaupt »Canal« und nicht »Canale«?

Das ist venezianischer Dialekt, der gern die Endvokale verschluckt, nicht nur im Sprachgebrauch, sondern auch in der Schriftform. Und man legt sehr großen Wert drauf. Daher: »Canal«.

Kann ich eine Wohnung am Canal Grande kaufen?

Ja, das ist möglich, und es nicht so teuer, wie ihr denkt: Bei 8000 Euro pro Quadratmeter geht es los – das ist viel, aber nicht so viel wie in Zürich oder London, und auch die Münchner Bestlage ist teurer. Das Problem: Es gibt keine kleinen Apartments wie in anderen Städten. Die herrschaftlichen Wohnungen, zumeist ganze Stockwerke, haben 300 bis 400 Quadratmeter, und damit geht jede Wohnungsanschaffung sofort in die Millionen. Dennoch gibt es viele Mitbieter, obwohl die Idee einer Wohnung in Venedig als Wertanlage durch die jüngsten Hochwasser gelitten hat.

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Dieser bildhübsche Palazzo am Canal Grande steht zum Verkauf. Leider ist er mit einem Fluch belegt. Warum ihr ihn auf keinen Fall kaufen solltet, lest ihr hier.

Wie kamen die Leute überhaupt auf die Idee, ins Wasser zu ziehen?

Wieso liegen so viele Ansiedlungen in unzugänglichen Bergtälern oder auf Hügeln? Weil die Welt früher ein ziemlich rauer Ort war. Venedig wurde von Festlandsbewohnern gegründet, die vor Attilas Hunnen in die Lagune flüchteten. Dort konnten sie sicher sein, und das über Jahrhunderte. Auch vor Piraten musste man keine Angst haben wie an anderen Küstenorten: Noch Goethe hatte auf seiner Italienreise Angst, von Piraten verschleppt zu werden. Das Wasser rund um Venedig war tief genug, um vor Raufbolden vom Festland zu schützen – aber auch flach genug, um vor dalmatinischen und osmanischen Plünderern sicher zu sein.

Hat jeder Venezianer ein Boot?

Nein. Für den Privatgebrauch, etwa die Fahrt zur Arbeit, ist ein eigenes Boot überraschend unpraktisch, und zwar fast aus den gleichen Gründen wie ein Auto in einer verkehrsberuhigten Innenstadt. Es gibt Anlegeprobleme (Stichwort »Parkplatzsuche«), die Liegegebühren sind auch sehr teuer, und überhaupt lässt sich in Venedig das Allermeiste viel besser zu Fuß oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erledigen.

Wo parken die Venezianer?

Tatsächlich haben die meisten venezianischen Familien ein Auto. Meist steht es günstig auf dem Festland, etwa in einer der Garagen in Mestre.

Warum singen die Gondolieri?

Tun sie gar nicht – jedenfalls nicht so arg, wie es in manchen Filmen oder Erzählungen gern behauptet wird. Und wenn sie doch singen, gibt es drei Gründe. Weil sie sich gut fühlen (so wie wir unter der Dusche), weil sie sich mehr Trinkgeld erhoffen, oder weil es eine Form der Kommunikation ist – entweder mit den Kunden, die ja nur selten Italienisch sprechen, oder mit den anderen Gondolieri, denn in vielen Gesängen verstecken sich subtile Botschaften. »Nun schau dir diese Pfeifen an, die ich durch die Gegend rudern muss« will man halt nicht direkt über den Kanal rufen.

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Mein Schreibtischblick – direkt auf den Canal!

Was verdienen Gondolieri?

Unmengen. Kein Witz. Nach meiner Hochrechnung, basierend auf Insider-Informationen, kommen sie in der Hochsaison auf 15.000 Euro im Monat und mehr. In der Nebensaison und bei schlechtem Wetter ist es dafür deutlich weniger – und, ja, es ist ein harter Job. Dennoch: Gondolieri gehören zu den Spitzenverdienern in Venedig.

Kann ich auch einer werden?

So gut wie unmöglich. Die begehrten Lizenzen werden innerfamiliär weitervererbt. Die allermeisten Gondolieri sind daher tatsächlich waschechte Venezianer, was ja nur noch in den wenigsten Traditionsberufen der Fall ist.

Wie machen das Venezianer mit den Touristen?

Sie vermeiden sie, wo immer es geht. Sie benutzen Schleichwege, umgehen Stoßzeiten und machen um Rialtobrücke und Markusplatz einen großen Bogen. Oft funktioniert die Vermeidungstaktik aber nicht, und die genervten Venezianer versuchen, sich an den untergehakten, schlendernden Touristen in den engen Gassen rabiat vorbeizuschieben. Wer von hinten ein »permesso!« hört, macht lieber Platz.

Hassen die Venezianer uns Touristen?

Heikles Thema. Natürlich nerven die Touristen. Aber fast jede Familie verdient direkt oder indirekt am Tourismus mit. Wir reden nicht nur von Kitschverkäufern (diese Läden sind ohnehin inzwischen oft in asiatischer Hand), sondern von Hoteliers und Restaurantbesitzern, von Buchhändlern und Künstlern, von Ladenbesitzern jeder Art und ihren Angestellten, von Gondolieri – siehe oben – und einfachen Arbeitern. Auch die feine Gesellschaft Venedigs vermietet gern per Airbnb zum Karneval ihre Palazzi, um dem Trubel beim Skifahren in Cortina zu entgehen.

Vergessen wir nicht: Ohne Tourismus wäre Venedig erst recht tot. Es gibt in der Altstadt keinen größeren Arbeitgeber mehr, und ohne Touristen würde Venedig zu einer Art Schlafstadt verkommen, weil die meisten Einwohner auf dem Festland arbeiten müssten.

Das alles ist natürlich für uns Touristen keine Entschuldigung, uns dämlich zu benehmen, in Badehose die Kirchen zu besichtigen, auf den Stufen der Palazzi Pizza aus dem Karton zu essen oder im Canal Grande in Bad zu nehmen (Strafe: 450 Euro).

Venedig Krimi

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Wie feiern die Venezianer Karneval?

Nicht so, wie viele denken. Sie stehen jedenfalls nicht in historischen Kostümen auf dem Markusplatz herum. Der Karneval ist Zeit eleganter Galaabende in Hotels, Museen oder hinter verschlossenen Palazzo-Türen. Für einige Galas werden saftige Eintritte verlangt, Sterneköche bereiten Köstlichkeiten zu. Dass der Karneval von Venedig zwar eine lange Tradition hat, aber in seiner heutigen Form eine ganz neue Erfindung ist, lest ihr hier.

Und wer sind dann die Menschen unter den Masken?

Touristen, aber die von der guten Sorte (finde ich – auch wenn es für mich nix wäre). Es sind Venedig-Interessierte, die oft in monatelange Arbeit ihre Kostüme schneidern und dann durch die Stadt flanieren und sich gern fotografieren lassen. Viele Deutsche sind dabei.

Was ist denn jetzt mit den Kreuzfahrtschiffen?

Ein Prozess in der Schwebe. Wie so oft in Italien. Demnächst mehr.

Wo gibt es noch Geheimtipps?

Sagen wir’s mal so: Es gibt ein paar weniger überlaufene Ecken, etwa den Norden von Cannaregio, den Westen von Santa Croce, alles südöstlich vom Arsenale sowie Giudecca. Aber auch in der geheimsten, abgelegensten Trattoria kann es passieren, dass plötzlich eine Reisegruppe einfällt und lärmend jede Illusion eines authentischen Venedigs zerstört. Nur für uns haben wir die Stadt nie so richtig. Andererseits: Letztlich sind wir ja alle bloß Touristen.

Immerhin: Ein paar vernünftige, inspirierende Tipps (Hotels, Restaurants, Bars) gibt es hier.

Und sonstige gute Tipps zu Venedig findet ihr hier versammelt.

Was das ganze Land angeht: »Das Italien-Prinzip: So geht Glück!« ist mein bislang erfolgreichster und beliebtester Blogbeitrag. Viel Spaß – bitteschön!

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Yangon – faszinierende Metropole in Myanmar

Tipps und Infos für deinen Aufenthalt in Myanmars spannender Metropole

Du planst eine Reise nach Myanmar und willst oder musst auch Yangon besuchen? Dann freu dich auf all das, was du in dieser faszinierenden Metropole entdecken kannst. Hier findest du goldene Pagoden, lebendige Märkte, kreative Restaurants und Gebäude aus der Kolonialzeit. Außerdem könnten dich Tiflis/Tbilisi in Georgien und Kiew in der Ukraine interessieren.

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Ukraine – 9 Ziele für deinen spannenden Urlaub

Tipps und Infos für deine Reise in ein unterschätztes Land in Europa

Du suchst ein Reiseziel mit spannenden Städten und schönen Landschaften, aber ohne von Touristen überlaufen zu sein. Dann komm in die Ukraine und lerne ein Land kennen, das viel zu bieten hat: lebendige Großstädte mit spektakulärer Architektur, verwinkelte kleine Ortschaften, mächtige Burgen und die wunderschöne und erholsame Bergwelt der Karpaten. Und das alles kannst du genießen ohne lange im Flugzeug sitzen zu müssen. Außerdem könnten dich Rumänien und Georgien interessieren.

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Grado: Was ist neu 2020? Hotels, Restaurants, Strandclubs, gutes Leben…

Hier kommen alle Neueröffnungen, Personalien und Überraschungen. Kurzum: kulinarischer Klatsch und Tratsch.

Tipp: Merkt euch diesen Beitrag als Lesezeichen und schaut kurz vor eurem Grado-Urlaub noch einmal vorbei, ich aktualisiere den Text ständig.

Und noch kurz vorab: Grado ist nicht London oder Paris; »neu« heißt, dass manche der genannten Etablissements schon ein oder zwei Sommer existieren. Für Grado ist das brandneu!

Jetzt aber los.

 

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ZWEI NEUE HOTELS

Die Hotelszene in Grado ist nicht gerade das, was man dynamisch nennen könnte: Viele Herbergen sind schon etwas angestoßen, und die letzte wichtige Neueröffnung, das Laguna Palace, liegt auch schon wieder 15 Jahre zurück. Zugegeben, das Alter vieler Häuser macht ja gerade einen Teil des etwas verschlafenen Gradeser Charmes aus, aber nun endlich sind zwei Häuser zu verkünden, die einen schönen Gegensatz zur ältlichen Bausubstanz bilden.

Als erstes gibt es nun die schicke Doppel-Herberge Sunset und Sunrise direkt am alten Strand, mit modernen, stilvollen Möbeln, einer schmucken Lounge samt Weinkühlschrank, und einige Zimmer offerieren sogar Meerblick. Unser Tipp: die Familienzimmer im Sunrise. Als zweites hat Laura Fortuna, Grado-Kennern als Chefin des vorzüglichen Altstadt-Restaurants »Laura e Christian – Spaghetti House« ein Begriff, das Laura e Christian Rooms eröffnet, sechs mit viel Geschmack eingerichtete Zimmer nicht weit vom Fischerhafen. Vorteil: Wer bei Laura wohnt, wird keine Schwierigkeiten haben, bei ihr einen Tisch zu reservieren. Beide Häuser sind bezahlbar (DZ ab 115 bzw. ab 80 Euro), und erfreulicherweise werden die Preise in der Hochsaison nur um ein paar Euro angehoben. Mehr Infos: www.sunsetgrado.com und www.ristorantelauraechristian.it

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Laura e Christian Rooms – hier wohnt es sich angenehm. Foto: Nico Gaddi.

DIE BESTE PIZZA

Es gab ein kleines kulinarisches Erdbeben, als Vincenzo, langjähriger Pizzaiolo im Delfino Blu im Ortsteil Città Giardino, im letzten Jahr das Team wechselte. Nun freuen sich die Kunden im La Darsena (direkt am Ortseingang von Grado, noch vor der Brücke rechts) über sein feines Händchen, während im Delfino Blu ein Neuer am heißen Ofen steht – der seine Sache aber auch ganz ausgezeichnet macht. Derzeit ist das Delfino Blu geschlossen, Anfang März soll es wiedereröffnen.

APERITIVO MIT HAFENBLICK

Im Fifty sitzt man wunderbar in der Nachmittagssonne, außerdem gibt es eine hervorragende Weinauswahl und seit Neuestem viele kulinarische Themenabende, vom Sushi bis zur Martinsgans; am besten abonniert ihr das Lokal auf Facebook, um auf dem Laufenden zu bleiben.

ZWEI NEUE RESTAURANTS

Ebenfalls am Hafen, direkt gegenüber vom Fifty, hat die Osteria de Mar geöffnet, in der besonders Einheimische gern einen Aperitivo trinken. Es gibt auch eine kleine, feine Karte mit Fischspezialitäten und beinahe venezianisch anmutenden cicchetti, köstlichen Häppchen auf Brot.

Der Campiello della Torre ist ein großes Rätsel – der Platz ist einer der hübschesten in Grado, und doch hatte bislang kein Pächter des Eckrestaurants dort Glück. Nun hat gerade im Dezember 2019 etwas völlig Neues eröffnet, die Prosciutteria IE, das Gasthaus einer Mini-Kette des berühmten Schinkenproduzenten Dok Dall’Ava aus San Daniele. Es wird sehr spannend zu erleben sein, ob Gradeser und auch Reisende friulanische Spezialitäten zu schätzen wissen – die zweifellos köstlich sind.

MEHR PLATZ

Und das Santa Lucia hat im Winter den Innenraum umgebaut. Jetzt gibt es mehr Platz, um Antonios ausgezeichnete Fischküche zu genießen. Ich esse ja am liebsten die Pappardelle (dicke Bandnudeln) mit mazzancolle (Garnelen) und schwarzen Trüffeln.

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Kurze Werbeunterbrechung: sehr lustig, sehr spannend, erscheint Ende April.
Gern ignorieren – oder hier vormerken.

ZWEI KAFFEE, BITTE!

Die Schwestern Alessandra und Maddalena haben das Café beim Eurospar-Supermarkt übernommen, es ordentlich entrümpelt und passenderweise Sisters genannt. Ich verziehe mich morgens in meine Stammecke. Die meisten E-Mails die ihr von mir am Morgen bekommt, stammen direkt aus dem Sisters.

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Mein Kaffee, meine Ecke. Aber den Keks könnt ihr gern haben.

Und die Familie des legendären Mosaico in Aquileia hat nun eine Dependance in Grado eröffnet. Im Dolce Isola gibt es köstliche Süßspeisen und natürlich auch den Kaffee aus eigener Röstung. (Via Caprin, ganz in der Nähe des Postamts.)

LANDPARTIE

Schauen wir, was es rund um Grado Neues gibt. Da wäre als erstes das Ca‘ Delneri, ein nagelneues Bed & Breakfast in Aquileia, gegründet von Luigi Delneri, dem langjährigen Fußballtrainer unter anderem von Juventus Turin, und geführt von seiner Tochter. Im Erdgeschoss befindet sich zudem eine hübsche Bar, die vom Morgen bis zum abendlichen Aperitivo allen offen steht.

Die ehemaligen Besitzer des Alla Pace in Grado haben sich ihren Traum vom Landgasthof erfüllt und ihren Bauernhof in Fiumicello zu einem köstlichen Bio-Restaurant umgebaut. Im Al Granaio (Via Tiel 24) sitzt man nicht nur romantisch, sondern isst auch gut und saisonal.

Und in meinem ehemaligen Lieblingslokal La Pergola direkt an der Hauptstraße in Aquileia (gegenbüber des sehr guten Fischrestaurants Corallo) ist jetzt eine Häppchen-Bar namens Break & Bike. Es gibt typisch friulanische Aufschnittplatten mit Montasio-Käse, belegte Brote, allerlei Süßes und eine gute Weinauswahl. Das Angebot richtet sich auch an die vielen Fahrradtouristen, die auf der Route parallel zur Hauptstraße unterwegs sind.

STRANDLEBEN

Und dann habe ich im Sommer 2019 etwas festgestellt, was ich im Sommer 2020 mehr beherzigen würde. Also, wir Touristen, wir haben ja den Hauptstrand gern. Er liegt ja auch schön zentral. Aber ich habe gemerkt, dass man es auch sehr sehr gut an den beiden benachbarten Stränden aushält, nämlich zum Beispiel in den Beachclubs Piper oder Tivoli in Spiaggia Vecchia oder im Laguna Gradese in Pineta – übrigens betrieben von ebenjenen Schwestern, die auch das neue Café übernommen haben.

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Die Kitesurfer eröffnen die Saison. Foto: Alessandra Grillo.

Diese Strandclubs werden von Privatpersonen betrieben und nicht von einer kommunalen Einrichtung wie der Hauptstrand, wo die Angestellten mitunter eine gewisse Beamtenmentalität an den Tag legen. In den Beachclubs westlich und östlich des eigentlichen Strandes – insbesondere in Pineta – ist Italien noch so, wie wir es uns vorstellen. Man erwartet, dass jeden Augenblick Bud Spencer nach einer Pfanne Bohnen mit Speck verlangt oder Terence Hill mit dem Strandbuggy vorfährt.

Anregungen, Kritik, jemanden vergessen? Schreibt mir! Entweder oben über das Formular oder unter stefan.maiwald@golfjournal.de.

33 bewährte und zeitlose Tipps für Grado gibt es hier.

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PLATZLHOF

Von mir empfohlene Reisezeit: ganzjährig f. Winter- oder Sommerurlaub
Reisedauer: Kurzreise (4-7 Tage)
Preisniveau: €€ – €€€

Hotel im Bericht:
Platzlhof – Mein Hotel im Zillertal ****
Preiskategorie: €€ – €€€
Bewertung: sehr gut

Der Platzlhof befindet sich im schönen Zillertal in Tirol und schon die Anfahrt besticht durch eine malerische Umgebung – hohe Bergkuppen reihen sich aneinander und die traditionellen österreichischen Häuser vermitteln ein harmonisches Gesamtbild aus perfekter Alpenidylle.
Der Platzlhof ist ein familiengeführtes Hotel und ich muss gestehen, dass mir erst hier bewusst wurde, in wie vielen „Kettenhotels“ ich in den letzten Jahren war.

Eingangsbereich

Bereits die Begrüßung erfolgte durch die Hotelbesitzerin Andrea und der Check-In wurde rasch erledigt. Parkplätze finden sich übrigens genügend vor der Türe.

Zimmer:
Im Platzlhof gibt es viele frisch renovierte Zimmer und weitere traditionelle Zimmer. Wir bekamen ein schönes, neu-renoviertes Zimmer im modernen alpinen Stil zugeteilt und waren damit sehr zufrieden. Die traditionellen Zimmern kann ich leider nicht beurteilen.
Wir fühlten uns von der ersten Sekunde an sehr wohl und das lag wohl auch an den schönen Details im Zimmer – z.B. eine bereits fertig gepackte Spa-Tasche und ein kleines Herz aus Holz mit der Inschrift „Herzlich Willkommen im Platzlhof“. Hier spürte man die Herzlichkeit der Gastgeber. Etwas schade fand ich, dass keine Slipper für den Aufenthalt zur Verfügung standen – ein Anruf an der Rezeption genügte jedoch und ich konnte diese an der Rezeption abholen.

Essen & Trinken:
Wir waren insgesamt 4 Nächte mit gebuchter Halbpension im Hotel. Das Frühstück fand ich sehr gut und einem 4*-Hotel absolut entsprechend. Ein paar Highlights waren für mich die Bio-Eier von glücklichen Hühnern, (die auch bei Lust und Laune besichtigt werden können :-)) sowie die große Wurst- und Obstauswahl.
Das Abendessen war durchwegs gut. Etwas Luft nach oben, gibt es meiner Meinung nach beim Kaffee. Hier bin ich aber auch sehr anspruchsvoll. Grundsätzlich muss man sagen, dass man im Platzlhof sehr gut verköstigt wird und das Team wirklich alles gibt, um die Gäste zufrieden zu stellen. Der Barmann mixt hervorragende Drinks und ist für jedes Späßchen zu haben.

Spa:
Seit diesem Jahr gibt es im Platzlhof neben der großzügigen Saunalandschaft auch einen großen beheizten Außenpool sowie einen kleineren Whirlpool. Darüber hinaus gibt es mehrere kleine Ruhebereiche mit Wasserbetten, einem Kamin und einem Massagebereich. Ich fand den Wellness-Bereich wirklich toll gestaltet und kam sehr zur Ruhe. Damen hoch dafür!

Skigebiet:
Nach 19 Jahren Skiabstinenz wagte ich mich erneut auf die Piste. Hoch die Gondel, Skier anschnallen – und nun?! Ab auf die Anfängerpiste. Es gelang mir jedoch nach ein paar Abfahrten bereits wieder sehr gut die Kontrolle über meine Beine zu erlangen.
Insgesamt hat mir das Skigebiet sehr gut gefallen. Kilometerlange Pisten, sehr viele Einkehrmöglichkeiten und eine traumhafte Kulisse. Wer nicht auf die Ferienzeit angewiesen ist, tut sich einen Gefallen, außerhalb dieser anzureisen. Wir waren über Silvester im Skigebiet und da ist es natürlich besonders voll. Ich bin nun wieder richtig angefixt und freue mich auf weitere Skitage im Jahr 2020. 🙂

Fazit: Der Platzlhof ist ein wunderbares Hotel. Die Gastgeberfamilie gibt sich unglaublich viel Mühe und man fühlt sich zu jeder Sekunde willkommen. Ich fand den Aufenthalt durchwegs gelungen und würde auch jederzeit wiederkommen. Auch für Reisen mit Kindern ist das Hotel sehr zu empfehlen. Wer also noch ein Skihotel mit sehr gutem Preis- Leistungsverhältnis sucht oder zum Wandern in die Region Zillertal kommen möchte – bucht gerne den Platzlhof. 🙂

Ich hoffe, ihr habt einen guten Eindruck bekommen. Meldet euch gerne bei Fragen.

Alles Liebe

Alexandra

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Criminals and drugs dealers of Italy in Istanbul

Criminals and drugs dealers of Italy in Istanbul are involved in various criminals activities

Drugs dealers of Italy sell drugs in hotels, when you see an italian name of the hotels, there are owned by criminals of Italy

Hotels are used to money laundering the sell of drugs

Near them there are also shops that sell clothing and fake fashion brand, also these clothing are used to money laundering the sell of drugs

Some hotels have their restaurants that are also used the money laundering the sell of drugs

Hotel Sorriso in Laleli Istanbul is own by criminals and is used as money laundering the sell of drugs

Ilvi shoes are owned by milanese mafia and are used to money laundering criminals activities

#BOYCOTTHOTELSOFITALY

#BOYCOTTFASHIONITALY

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